Chronik der Prinzengarde Rote Funken Weis

1956
Alles begann mit der Gründung der Weiser Stadtsoldaten. In geliehenen Uniformen wurden Bändchen verkauft und danach im Zug mit marschiert.

1957  Gründung der Prinzengarde Rote Funken Weis
Die Gründung der Prinzengarde Rote Funken Weis erfolgte am 10.11.1957 im Saalbau Hamm. Nach einer ausführlichen Tauglichkeitsprüfung der Gardeanwärter durch den einberufenen Stabsarzt Heini Neuss mit seiner Garnisionschwester Franz(i) Neumann wurde eine schlagfertige Truppe zusammengestellt.
Unter dem närrischen Kommando von Hauptmann Peter Görgen traten 16 Krieger ihren Dienst an: Heinrich Bahl, Josef Birrenbach, Theo Blank, Kaspar Becker, Josef Eyl, Hans Gries, Ernst Kern, Herbert Kern, Josef Knopp, Hans Müller, Josef Müller, Hans Mühleib, Franz Noss, Fritz Nieth, Heinz Rams, und Fritz Rutkowski. Erstes Funkenmariechen wurde die schmucke und liebliche Liesl Thon.

Vom KG Präsidenten Eberhard Fink und unter Assistenz der Weiser Möhnenpräsidentin Hildegard Falk wurde den neuen Gardisten der Fahneneid abgenommen. Anschließend beim ersten Manöverball wurde die Trinkfestigkeit der „ Roten“ unter Beweis gestellt.
Als Zeichen der Kraft und Ausdauer, die den Gardisten schon damals zugesprochen wurde, hatten uns die Weiser Möhnen ein Bronzemodell eines Standartenpferdes übergeben, welches auch heute noch bei allen Zusammenkünften der Prinzengarde auf dem Tisch steht.
Erste offizielle Amtshandlung der Garde in der Session 57/58 war die Abholung des Prinzenpaares Alfred I. und Prinzessin Hannelore Becker, anschließend die Ehrenwache in der „Narrhalla Küchler“. Am Fassnachtdienstag fand vor dem Prinzenpalais die erste Parade mit Wachvergatterung statt. Zudem konnte sich der erste Aufmarsch off de Stolz Hütt sehen lassen. Anschließend marschierten die Prinzengarden aus Heimbach und Weis beim Umzug vor dem Prinzenwagen. Noch im Jahre 1958 gaben sich die Roten Funken eine eigene Satzung. Hauptpunkte waren die Verpflichtungen, sich aktiv für das Gelingen der Fastnachts-Festlichkeiten und der Brauchtumspflege in Heimbach-Weis einzusetzen. Zudem wurden Geldbußen für Zuwiderhandlungen festgelegt. Mit den Einnahmen sollte jährlich ein gemütliches Beisammensein finanziert werden. Dieses hat auch heute noch Bestand.

1961

Auf einer Versammlung der Roten Funken wurde der Gardist Hans Müller zum neuen Hauptmann gewählt. Eine Glanznummer bei einem gemütlichen Abend gelang der Ex-Obermöhn und Frau des neuen Hauptmannes Katharina Müller. Eine dicke Havanna rauchend gab sie ein exzellentes Schlagzeugsolo zum besten. Peter Görgen wurde an diesem Abend zum Major befördert. Im Duell mit der Ex-Obermöhn zwang deren Trinkfestigkeit ihn jedoch zu einem vorzeitigen Rückzug.
Im November 1961 bot der Funkenball mit den grünen Funkenmariechen und der Heimbacher Garde einige Attraktionen. Unter dem neuen Hauptmann Hans Müller gab es an diesem Abend einige Beförderungen und Auszeichnungen.
In den 60er Jahren fanden die Damensitzungen im Saalbau Wirtz statt. Das geringe Fassungsvermögen erforderte die Durchführung mehrerer Veranstaltungen. Dies bedeutete für die Gardisten ein mehrfaches an Einsätzen für Saalordner und Ehrenwachen.

Fritz Rutkowski, Liesl Thon, Rote Funken Weis Ausflug Mai 1963

1963

Im Mai 63 stand der erste große Ausflug der Garde an. Mit Mann und Maus ging es über Dernau an die Ahr nach Maischoß. Von dem herrlichen Wetter haben die Teilnehmenden dort leider nicht viel mitbekommen, da die Party größtenteils unter Tage stattfand. So blieb es nicht aus, dass nach dem langen Aufenthalt und ausgiebigen Rotwein-genuss die ersten Schritte in der hellen heißen Nach-mittagssonne für einige nur mit größter Mühe bewältigt werden konnte.

1966

Hauptmann Hans Müller legt sein Amt nieder und Josef Birrenbach wird neuer Hauptmann

der Roten Funken Weis.

1968

Erstmals stellten die Roten Funken ein Tanzpaar vor. Reni Eisel und Karl-Fred Becker trugen mit

ihrer Tanzdarbietung durch gekonnte Hebefiguren mit zum Gelingen der Damensitzung bei.

1972

Zum erstenmal konnte in dieser Session in die neue „ Festhalle“ eingezogen werden. In diesem Jahr wurde Gründungsmitglied der Garde Fritz Rutkowski „Prinz Karneval“ in Heimbach Weis. Ein Grund mehr für besonderen Einsatz der Roten.

1980

Im Jahr der Regentschaft von Prinz  Hans-Peter I. (Schmitz) präsentierten sich die Roten Funken mit neuen Gewehren, Trageriemen und Munitionstaschen. Da die Garde zu jener Zeit fast ausschließlich aus Weintrinkern bestand und traditionell im Umzug ein Weinfass mitführte, wurde ein entsprechendes Transportfahrzeug, getarnt als Kanone, gebaut. Das Weinfass befand sich unter dem Kanonenrohr. (siehe Foto)

1982/83 25 Jahre Rote Funken Weis
Die Session stand ganz unter dem Motto des 25-jährigen Bestehens. Drei Gründungsmitglieder waren immer noch aktiv dabei, Heinrich Bahl, Kasper Becker und Hans Gries. Als Dankeschön für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der KG Weis gab es bei der Parade einen wahren Ordenregen für alle Gardisten. Durch die Session führte Prinz Erwin (Kern). Zum Jubiläum wurde ein Manöverball im Gasthof Lindenhof veranstaltet, wo die gesamte Heimbach-Weiser Karnevals-Prominenz anwesend war. Nach Gardistenart wurde dieses Ereignis gebührend gefeiert.

1985

Auf der Parade am Veilchendienstag 1985 überrascht das Komitee der Karnevalsgesellschaft Weis die Prinzengarde um Hauptmann Heinz Merz mit der Verleihung eines (des ersten) Garde-Ordens. Ein Geschenk, was für große Freude sorgte. Präsident der KG Weis war Hans-Peter Schmitz. Der von Theo Roddewig gezeichnete Orden sollte dann 33 Jahre lang die Gardisten und Funkenmariechen zieren. Nur aktive Gardisten durften dieses Schmuckstück erhalten. Wer länger als 11 Jahre Dienst schob durfte ihn sogar für immer behalten.

1986

Zu Ehren des Weiser Prinzen Willi (Birkenbeil) sollte nach längerer Abstinenz mal wieder ein Gardetanz einstudiert werden. Um aus steifen Gewehrträgern geschmeidige Tänzer zu machen, unterwarf man sich dem strengen Regiment der Weiser Möhn Christel Weißenfels. Die brachte das Kunststück fertig, aus den „steifen Roten Funken" "fesche Tanzmajore" zu machen und auf der Weiser Damensitzung wurde ein begeisternder Tanz aufgeführt.

1991/92

Bedingt durch das Ereignis Golfkrieg und dem Druck der Medien waren alle Karnevalsumzüge im Land abgesagt worden. Nur in einem kleinem Dorf im Rheinland fand am Veilchendienstag ein spontaner Umzug statt. Natürlich waren die Roten Funken mit dabei, abgespeckt in roten Papieranzügen und ohne Gewehr nahmen sie unerschrocken am spontanen Umzug teil.
1992 zur 900 Jahrfeier in Heimbach-Weis hatten die Roten Funken ein Heerlager eingerichtet. Mit Gegrilltem und Bier vom Fass haben die Soldaten dann den ganzen Tag gefeiert.

1995

Die Tapferkeit der Weiser Garde hatte sich weit im Land herumgesprochen.
So werden sie erstmals zur Verteidigung des Müllerlandes als Söldner angeheuert. Es galt das Haus gegen feindliche Truppen zu verteidigen. Nach langem zähem Kampf, in dem sich die Garde tapfer schlug, musste sie sich letztlich, nach einer menschlichen List, um das Leben und die Gesundheit eines Gardisten nicht aufs Spiel zusetzen, geschlagen geben.

1996

Unter der Regentschaft von Prinz Alfred (Schaefer) und nach Stürmung des Prinzenwagens konnte man einen amtierenden Prinzen zum Beitritt in die Garde gewinnen.
Noch im selben Jahr wurde eine Idee wieder aufgenommen. Den Bau einer Kanone.
Mehrfach angesetzt, aber nie vollendet, wurde dieses nun in die Tat umgesetzt. Nach einigen Arbeitsstunden und mehreren Litern Kölsch präsentierte man ein Donner-Rohr und taufte es auf den Namen „Bloody Mary“.

1997  40 Jahre Rote Funken Weis
Hauptmann Heinz Merz feiert unter der Regentschaft von Prinz Peter (Beicht) sein 33- jähriges Jubiläum in der Prinzengarde. Die Roten bauen in diesem Jahr ihren ersten Motivwagen, eine große „Bloody Mary“ und einen Gardisten auf einer fliegenden Kanonenkugel. Beim Umzug hatte die Garde auch erstmals eine eigene Kapelle. Eine schottische Dudelsack-Band verwöhnte die Ohren der Gardisten und die der Zuschauer mit herrlicher Dudelsackmusik.

1998

Nach 19 Jahren als Hauptmann der Roten Funken übergibt Heinz Merz sein Amt an Ralph Alfred Schaefer. KG Präsident Hans Peter Schmitz befördert den Ex-Hauptmann zum neuen Generalfeldmarschall der Roten Funken Weis. Zudem wurde Funkenmariechen Michaela Merz nach 25 Jahren Dienst aus der Prinzengarde verabschiedet.
Glücklicherweise konnten die Roten Funken gleich zwei neue Funkenmariechen präsentieren. Mit Conni Hellenbrand und Susanne Haas haben zwei schmucke Mädels das  Amt  übernommen.

2001/02  44 Jahre Rote Funken & 66 Jahre Möhnen Weis
Mit einer gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung in der Session 2000 / 2001 feierten Möhnen Weis und Prinzengarde Weis in der Festhalle dieses Großereignis. Mit Tanzdarbietungen von Tanzgruppen und Garden aus der Umgebung sowie Büttenreden von einheimischen Profis wurde dieser Tag gebührend gefeiert. Auf der Jahreshauptversammlung im Jahr  2001 wurde dann ein komplett neuer Vorstand gewählt und man nahm das Weitere in Angriff. Seit einiger Zeit war in der Garde die Idee im Umlauf, einen Planwagen zu bauen, mit dem man dann am Umzug teilnehmen könne. Nur an der Umsetzung dieses Vorhabens scheiterte es bislang, weil dies eine Menge Arbeit bedeutete und keiner sich so richtig dafür zuständig fühlte.

Karneval Neuwied, Hans Gries, Prinzengarde Weis Unser Traktor "Michi"

Eine Zeichnung, wie das ganze aussehen sollte, war da und auch der Versuch, den Wagen für die Jubiläumssession fertig zu bauen, scheiterte kläglich. Da man bereits aus der Wagenbauhalle rausgeflogen war, weil dat „Dinge nur in de Föss“ stand, beschloss man es in die Werkstatt von Hauptmann Ralph Alfred Schaefer zu fahren. Gardist Scholli und der Hauptmann haben dann den Bau des Wagens in die Hand genommen und so entstand von August 2001 bis Februar 2002 der Planwagen der Roten Funken Weis. Damit der auch mitfahren kann, wurde gleich ein Traktor erworben. Ein Porsche A111 - klein, rot und 11 PS stark. Pünktlich zur Jubiläumssession wurde dann im beisein des Jubiläumsprinzen Axel (Kley) der Planwagen in der Werkstatt von Hauptmann Alfred stolz präsentiert. Dieser wird auch heute noch gern von den Dorfvereinen genutzt "um mol eh schön Türsche zemache" oder "in der Nachbarschaft im Kirmeszuch mitzefahre".
Um den Kassenstand der Garde aufzubessern beschloss man noch im selben Jahr, sich am Weihnachtsmarkt in Rommersdorf zu beteiligen und selbstgemachte Reibekuchen und Glühwein anzubieten. Da der Uniformbestand erneuert werden musste, war dies eine gute Gelegenheit, um die Kasse "aufzupäppeln". Noch im gleichen Jahr wurden neue einheitliche Hemden und neue Rote Westen für die Halleneinsätze der Garde angeschafft.

KG Weis, Karneval Weis, Christel Weißenfels Hauptmann Ralf Alfred mit dem Prinzenpaar Josef & Edel Eyl auf dem Umzug beim RKK-Tag.

2003  Großereignis im „Schärjerland“
2003 fand die Jahreshauptversammlung der KG Weis zum letzten mal im "Linnehoff" statt. Und diese sollte für alle Beteiligten eine Unvergessliche werden. Nach unendlicher Diskussion, warum man einen Wagen in „Alpina Weiß“ grundieren muss, "un me net universalgrau nemme kann", kam dann das „heiß“ diskutierte Thema Teilnahme am RKK-Tag in Neuwied, der im Mai stattfinden sollte. Nach einer ellenlangen Diskussion wurde beschlossen, dass sich die „Weiser“ Karnevalisten am Umzug beteiligten. Un so simmer dann met allem wat mer zu bieten hatten in Neuwidd offgetrete.

Im Frühjahr 2003 ging  ein weiterer lang ersehnter Wunsch der Prinzengarde in Erfüllung. Der Bau des Gardecasinos! Geplant als Garage und Abstellplatz für Traktor und Planwagen wurde ein eigenes Vereinsheim gebaut. Dieses, von der KG Weis bereits im Jahr 1998 zugesagt, wurde dann mit Unterstützung der Feldküche Weis und KG Weis realisiert.

Heinz Merz, KG Weis, Karneval Neuwied Prinz Udo (Theis)

2004

Im Mai war es dann soweit. Im Jahr der Regentschaft von Gardist Prinz Udo (Theis) wurde Anfang Mai das „Casino der Roten Funken Weis“ eröffnet. Seitdem finden alle Sommerfeste und Gardetreffen immer im Vereinsheim statt.
Im gleichen Jahr ging auch eine Ära zu Ende. Nach 42 Jahren aktivem Dienst in der Prinzengarde Weis, davon 19 Jahre Hauptmann der Roten Funken, beendete Heinz Merz seine aktive Zeit. Zudem verließen die Funkenmariechen Susanne Haas und Conny Hellenbrand leider viel zu früh die Garde. Diese konnten dann durch Melanie Schmidt, Anna Franken und Viktoria Bach ersetzt werden. Doch trotz dieses Zuwachses brach eine schwierige Zeit in der Prinzengarde an. Die Zahl der Aktiven ging zurück, es wurden zwar immer wieder neue Mitglieder geworben, die aber leider nicht bei der Stange blieben oder sich nicht bewusst waren, dass eine Mitgliedschaft in einem Verein auch Verpflichtungen mit sich bringt.

2006

In der Session 2006 stellte die Prinzengarde mit Prinz Markus I. (Blank) den Prinz für die Session und auch sein komplettes Gefolge bestand aus Aktiven der Roten Funken Weis. Um den Schwund an Gardisten aufzufangen, wurden kurzerhand die Weiser Urgesteine Hans Peter Schmitz und Gerd „Fetz“ Hoffmann als „Reservegardisten“ in die Rote Armee aufgenommen. Im weiteren Lauf des Jahres 2006 wurde dann eine weitere Idee in die Tat umgesetzt. Auf Initiative von Wolfgang Sebastiany beschloss man eine Schussechte Kanone  bei der Firma Schlottmann in Schwerin gießen zu lassen. Zudem sollten Wolfgang Sebastiany und Michael Scholl den dazu erforderlichen Pulverschein in Schwerin machen. Also fuhr man im September 2006 nach Matzlow-Garwitz bei Schwerin, um diese Auflagen zu erfüllen. Im Januar 2007 kam dann endlich das langersehnte Donnerrohr an und hatte dann auf der Parade in Weis seine Premiere. Das kleine unscheinbare „Röhrchen“ flößte dann auch den „Blauen Kollegen“ der Prinzengarde Heimbach mächtig Respekt ein.

2007

In der Session 2007 wurden wir vom OB der Stadt Neuwied um Hilfe gebeten, am Karnevalsamstag bei der Verteidigung des Rathauses zu helfen. Somit rückten wir dann samstags aus und folgten dem Hilferuf des Oberbürgermeisters. Beim ersten Ansturm des Feindes ließen wir das Donnerrohr los und schockten die angreifende Menge so, das die erstmal stockten! Der Knall war so laut, dass selbst die Scheiben im alten Rathaus noch am Rosenmontag zitterten. Im gleichen Jahr wurde die Kinderkarnevalswelt von unserem heutigen Funkenmariechen Lisa (Wolff) regiert. Damals als Mundschenk mit im Gefolge der heutige Gardist Mauricio Walser.

2009

Im Jahr 2009 traten dann auf einen Schlag gleich 8 neue Weiser Vollblutkarnevalisten in die Prinzengarde ein und halfen so wieder eine schlagfertige Truppe aufzubauen. Diese wurden dann beim Sommerfest feierlich vereidigt und auch in den folgenden 2 Jahren konnten immer wieder neue Gardisten aufgenommen werden.

2010

Im Jahr 2010 schafften wir es dann den amtierenden Prinz Olli (Johann) in die Garde zu locken. Der brachte dann auch gleich noch seinen Zeremonienmeister Sascha (Kneip) mit.  Zudem haben wir mit den Funkenmariechen Lisa Wolf, Daniela Broich, Jacqueline Grefer, Anna und Lena Schaefer 5 prächtige Mädels in unseren Reihen. 

 

 

 

 

 

 

 

2012

Im Mai stand eine Gardetour nach Stadt Blankenberg bei Hennef an, bei der ein neues Foto auf der Festung des kleinen Örtchens gemacht wurde.

Nach 14 Jahren als Hauptmann der Roten Funken Weis gibt Ralph Alfred Schaefer sein Amt ab. Zudem traten nach 11-jähriger Vorstandsarbeit Wolfgang Sebastiany, Frank Schmock und Walter Kaster zurück.

Michael Scholl wurde der neue Hauptmann der Prinzengarde. Dieses Amt trat er am 10.11.2012 auf der Jubiläumsveranstaltung „55 Jahre Prinzengarde Rote Funken Weis“ in der Festhalle Heimbach-Weis an. Hier traten diverse Garden und Musikacts auf und noch eine Amtsernennung wurde durchgeführt. Oliver Johann übernahm das Amt des Spieß von Ex-Spieß Scholli. Auf dieser Veranstaltung verlieh die Garde den Aktiven Gardisten sowie allen Teilnehmern Ihren Jubiläumsorden.  ORDEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Eine erste wichtige Neuerung des neuen Vorstandes (Sascha Kneip, Jörg Dierdorf, Hans-Peter Weißenfels, Thomas

Merl, Axel Kley + Hauptmann Scholli und Spieß Olli) war der Einsatz der Garde mit Kölsch on Kooche-Verkauf auf dem Stoffmarkt auf der Hauptstraße. Dies erwies sich als Erfolg und wurde dann auf dem Dorffest 2012 mit Suppe und Kölsch wiederholt.

 

2013

10 Jahre nach Baubeginn des Casino an der Wagenbauhalle, standen nun ein paar Verschönerungsarbeiten auf dem Plan. Der Vorplatz wurde angehoben und neu gepflastert, sowie eine neue Überdachung gebaut. Mit frisch verputzter und gestrichener Fassade strahlte das Casino wieder wie neu. Der Vorstand konnte mit dem Komitee einen Deal aushandeln und so die Garage neben dem Casino dazu gewinnen. Nachdem nun das Casino so schön aussah, war es nun Zeit das auch die Gardisten in Ihrer uniformfreien Zeit etwas hübscher aussehen. Dafür wurde ein Poloshirt und eine Softshell-Gardejacke mit Stick des neuen Wappens eingeführt. Ebenso gab es nun einen Rote-Funken-Weis-SCHAL der sich nach Einführung rasch im Dorf verbreitete!

Auch eine Gardetour mit Übernachtung gab es in diesem Jahr. Mit dem Bus ging es an den Main nach Lichtenfels, wo wir mit einem Floß den Fluss unsicher machten. Das  anschließende Flößerfest verließen wir nach kurzer Zeit wegen Unstimmigkeiten mit Opa Göhl (Sen.Chef des Hauses), die die komplette Garde dann nach Lichtenfels in die Altstadt trieb. Dort wurde bis in die Morgenstunden gefeiert um dann am nächsten Tag die wunderschöne Stadt Bamberg zu besichtigen. Auf dem Dorffest 2013 wurde zum ersten Mal „die ärmste Sau vom Dorf“ gegrillt! Das sollte auch in den folgenden Jahren der Garant für Erfolg auf den Dorffesten sein. 

 

2014

Nachdem es nun viele Veranstaltungen gab, bei denen ein Klowagen gemietet werden musste, entschloss man sich dafür einen Solchen anzuschaffen um die Kosten einer Anmietung zu sparen und neue Einnahmen über Vermietung zu generieren. Gesagt getan ... fuhren Spieß Olli und Kanonier Saschi in die Nähe von Stuttgart um den neuen Stolz der Garde abzuholen. (siehe Foto)

 

Seit seinem Eintritt in de Prinzengarde versuchte Spieß Olli aus dem Fassenacht-Samstag mehr zu machen. Also wurden die Gardekollegen angesprochen und gebeten einen Vortrag zu machen. Nach kurzer Namenssuche tauchte in der Chronik (siehe 1961) der Name auf, der noch lange Bestand für diesen Tag haben sollte: FUNKENBALL! Schon im ersten Jahr war das Programm unvorstellbar genial und ca. 3,5 Stunden lang. Man konnte sehen, wie lustig und talentiert die Fassenachtsgecken bei den "Roten" sind. Zudem wurde eine Verpflegung der Wagenbauer für diesen Tag übernommen. Mit Mittagessen und Kölsch wurden diese von uns verpflegt. 

Im Sommer sollte dann das nächste Sommerfest stattfinden. Es gab jedoch Terminprobleme und man fand keinen Termin dafür. Und eine neue Festivität wurde erfunden...

"Das OKTOBERFEST IM GARDEHAMMEL"!

 

Dieses Oktoberfest im Festzelt vor dem Casino sollte ein voller Erfolg werden und somit auch in den nächsten Jahren immer das Sommerfest ersetzen. Alle samt in bayrischer Tracht wurde bei Blasmusik und Haxe gefeiert bis in die Nacht.

2015

Um mit der Zeit zu gehen, beschloss man im Vorstand eine Homepage einzurichten. Diese wurde dann auch verwirklicht. In der Rubrik "Der Überspringende Funke" welche in digitaler Form die Feldpost der PriGa ersetzen sollte bekam man als Gardist nun alle nötigen Infos. Hier wurde dann auch die 2012 angelegte Sammlung aller Prinzenorden seit Gründung der Roten Funken platziert und in den folgenden Jahren auch ergänzt und fortgeführt.  

Neu war, dass man nun nicht unbedingt aktiver Gardist sein mußte, um zu unserer Garde zu gehören, sondern es war nun möglich "inaktives Mitglied" zu werden.         

In einem kreativen Moment unseres Spieß Olli entstand dann ein Lied über den Veilchendienstagsablauf eines Gardisten. 2014 geschrieben und auf dem Funkenball vorgestellt wurde das Lied mit dem Namen "Dat ess oose Zeit" auf der Sitzung 2015 live von ihm gesungen und auch im Tonstudio aufgenommen. Hierfür konnte unser Spieß seinen Jahrgangskollegen Mirko Thiel gewinnen, der das Lied dort einsang und lieben lernte. Was noch im selben Jahr dazu führte, dass Mikro inaktives Mitglied wurde.

Leider gab es auch eine Verabschiedung in diesem Jahr. Jörg Grefer - langjähriges Vorstandsmitglied und engagierter Standartenoffizier wurde nach 30 Jahren aus dem aktiven Dienst entlassen. 

2016

Nach monatelangem Kampf um eine Drehgenehmigung wurde im Frühjahr 2016 auf der Festung Ehrenbreitstein ein Video zu unserem Lied gedreht. Sogar mit unserer Kanone durfte auf der Festung geschossen werden. Der Einsatz der Roten Funken auf der Festung war für die Touristen dort ein echtes Highlight. So fand der Dreh vor vielen Zuschaueraugen statt. 

In diesem Jahr war die gestiegene Mannschaftsstärke der Garde schon deutlich zu sehen. Wo 2009 noch ca. 15 Gardisten in Uniform marschierten, waren nun ca. 40 uniformierte Karnevalisten unterwegs. Das gab dann natürlich auch Anlass ein neues Foto zu machen, welches dann auf der Festung nach dem Videodreh entstand.

2017 Kinderprinzenpaar  Mika und Jana ... mittlerweile 4. Funkenball .... Verabschiedung Markus Prinz 2006

2017

Nachdem die Prinzengarde schon einige Prinzen hervorgebracht hatte, sollte es  nun ein komplettes Kinderprinzenpaar geben. Kinderprinz Mika (Johann) mit Kinderprinzessin Jana (Spira) inkl. des Hofnarren Mika (Hellenbrand) ... alle samt aus den Reihen der Roten Funken rockten 2017 den Kinderkarneval! 

In diesem Jahr gab es dann den mittlerweile 4. Funkenball am Fassenachtsamstag, der noch kein bisschen an Qualität nachgelassen hat. Im Gegenteil, es wurde immer besser und der Samstag mogelte sich so langsam zum Lieblingstag der Garde nach vorn.

Nach 21 Jahren wurde Ex-Hauptmann und Generalfeldmarschall Ralf-Alfred Schaefer aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Ebenfaslls ein nennenswertes Jubiläum hatte Norbert Ledwig. Er wurde auf der DamenSitzung für  33 Jahre aktiven Dienst geehrt.  Auch Ex-Prinz Markus I. (Blank) gab nach 20 Jahren Rote-Funken die Uniform ab.

2018

Schon seit einigen Jahren nutzte die Prinzengarde ein neues Wappen. Dieses Wappen entstand 2012 aus der Feder von Oliver Johann (Spieß Olli), im Zuge der Planungen für das 55er-Jubiläum . Es hatte bereits überall Einzug gehalten ... nur am Hals der Akitven war es noch nicht angekommen. Im Jahr 2017 gab es eine Sonderversammlung im Casino. Auf dieser wurde abgestimmt und beschlossen, das neue Wappen auch in Form des PriGa-Ordens zu verwirklichen.

Am Nachmittag des 3. Februar 2018 (Tag der Damensitzung Weis) war es dann soweit. Die Verleihung der Orden fand in feierlichem Rahmen auf der Bühne der geschmückten Festhalle statt. Eine zusätzliche Besonderheit war nun der auf der Rückseite eingelaserte Name des Ordenbesitzers. Dazu gab es noch einen Anstecker des alten Orden als Andenken. An diesem Tag standen 44 Aktive Mitglieder in Uniform vor Hauptmann Scholli.

Am 9. März 2018 war wieder ein großer Tag für die Prinzengarde Weis. An der an diesem Tag stattfindenden Jahreshauptversammlung beim Hoppel (Bürgerstube - im tiefsten Heimbach) stellte sich Hauptmann Michael Scholl nicht mehr zur Wiederwahl. Nach 8 Jahren als Spieß an der Seite von Ralf-Alfred Schaefer und 4 Jahren als Hauptmann wollte er nun in den "Prinzengarde-Halb-Ruhestand" gehen. Er wurde zum Generalfeldmarschall! Für den nun ausstehenden Posten gab es keine Auswahl - Mirko Thiel sollte an die Seite von Spieß Olli rücken .. und das gelang auch einstimmig! Ebenfalls neu im Vorstand: Benny Zimmermann der für Axel Kley nachrückte. 

 

Vorstand 2018: (v.l.n.r.) Benny Zimmermann, Sascha Kneip, Hauptman Mirko Thiel, Kassierer Thomas Merl, Spieß Olli Johann, Schriftführer Jörg Dierdorf, 2. Kassierer Hans-Peter Weißenfels

letzte Aktualisierung: 09.03.2020

Komiteestr. 1a  

56566 Neuwied

info@prinzengarde-weis.de

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